Archiv der Kategorie: wasche meine Hände 27.1.2015

über Bildende Künstler in den 
 Konzentrationslagern
 Auschwitz, Theresienstadt, Neuengamme • lecture Judith Haman
 24.3.2015


A Lecture about Visual Artists in the Concentration Camps in Auschwitz, Terezín, Neuengamme and the Image Search to a Oil painting of Mrs. Alida Kisskalt,  Frau Wirths mit den Kindern (1941)

….for reading the complete lecture of Mrs. Judith Haman please send a mail to moxnox.. at…hierunda.de


über Bildende Künstler in den 
Konzentrationslagern

Auschwitz, Theresienstadt, Neuengamme

Kurzvortrag von Judith Haman
24.3.2015
Medizinhistorisches Museum Hamburg Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf


In Auschwitz und auch anderen Konzentrationslagern waren viele Künstler unter den Häftlingen.

Es gab Maler, Bildhauer, Grafiker, Professoren und Dozenten von Kunsthochschulen, Kunststudenten
und Häftlinge, die dort zu Künstlern wurden.


Ich beginne mit einem Porträt von Franciszek Targosz, der Kunst in Wien studierte, er war Rittmeister bei der österreichischen Reiterarmee und wurde 1940 aus politischen Gründen nach Auschwitz deportiert.

Er wurde beim Skizzieren von Pferden vom Lagerkommandanten Höß überrascht.
Der war so begeistert, dass dadurch die Idee für ein Lageratelier entstand.

Targosz wurde zum Leiter ernannt. Kościelniak wurde Mitarbeiter dieses Lagerateliers.


for reading the complete lecture of Mrs. Judith Haman please send a mail to moxnox.. at…hierunda.de


„Die menschliche Gestalt, die für die humanistische Kunst eine große Bedeutung hat, ist kaum mehr als solche erkennbar und hat mit der Darstellung früherer Epochen nichts mehr gemein. Wo ist das Fleisch an den Körpern? Viele Bilder konnten in der Tat als ausgezeichnete Studien über den Knochenbau dienen. Das ist es, was die Studenten brauchen: keine Muskeln, kein Fleisch, nur schlaff an den Knochen hängende Haut. Die Schädel sind zu groß für die eingefallenen Gerippe.

Man muss nur die verwelkten menschlichen Gestalten etwa mit dem herrlichen David Michelangelos vergleichen, um zu erkennen, was der Holocaust dem aus der Renaissance stammenden Bild des Menschen angetan hat.“

Alois Bucanek, 1945

“Kampf dem Gebärmutterhalskrebs” von Hamburg bis Auschwitz als “Forschung um jeden Preis” im Nationalsozialismus. Dr.Jutta Hübner / über Bildende Künstler im KZ Auschwitz. Judith Haman

Vortragsreihe zum 70. Jahrestag der Befreiung des KL Auschwitz
veranstaltet vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin und Medizinhistorisches Museum Hamburg.   27.1. – 7.4.2015

Dienstag 24. März 2015 18:00 Uhr

Dr. med Jutta Hübner 
“Kampf dem Gebärmutterhalskrebs” von Hamburg bis Auschwitz als “Forschung um jeden Preis” im Nationalsozialismus
Filmausschnitte: Splitter einer Recherche. Kolposkopie im KL Auschwitz – die Rolle der Frauenklinik Altona. Interview mit Dr. Jutta Hübner von Judith Haman, Hamburg 2014.

Judith Haman
über Bildende Künstler im KZ Auschwitz

Medizinhistorisches Museum Hamburg Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf 
Martinistraße 52 20246 Hamburg 
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Video/Produktion: Judith Haman, Heiner Metzger 
wasche-meine-haende.de • hierunda.de
Hamburg 2015
©all copyrights bei den Vortragenden, Medizinhistorisches Museum und den Videoproduzenten

Di. 24.3.15 • Med.hist.Museum 18:00 • Vortrag Dr. med. Jutta Hübner, Judith Haman

Dienstag, 24. März 2015, 18.00 Uhr
Hörsaal  Medizinhistorisches Museum Hamburg

Dr. med Jutta Hübner und Judith Haman, Hamburg
“Kampf dem Gebärmutterhalskrebs” von Hamburg bis Auschwitz als “Forschung um jeden Preis” im Nationalsozialismus
+ über Bildende Künstler im KZ Auschwitz 

Filmausschnitte: Splitter einer Recherche. Kolposkopie im KL Auschwitz – die Rolle der Frauenklinik Altona. Interview mit Dr. Jutta Hübner von Judith Haman, Hamburg 2014.
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Vortragsreihe zum 70. Jahrestag der Befreiung des KL Auschwitz
27.1. – 7.4.2015 • Medizinhistorisches Museum UKE
Medizinhistorischen Museum Hamburg, Fritz Schumacher-Haus (Haus N30.b) / Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Martinistraße 52, 20246 Hamburg.

Krankenzimmer Nr. 8 szenische Lesung 26.2.15 Bilder

Bilder
Krankenzimmer Nr. 8
szenische Lesung vom Heilen & Töten • 26.2.15 / Sektionssaal Med.hist. Museum
mit:
Franziska Junge: Performance & Gesang • Dirk Thiele: Ausstattung & Performance
Björn Salzer: Licht & Performance • Bo Wiget: Cello & Performance
Jo-Anna Hamann: Szenische Einrichtung

Photographie: Stilla Seis

Copyright Fotos: Stilla Seis

24.2.15 • Vortrag von Prof. Dr. Walter H. Pehle: Über Ernst Klee

Bilder vom Vortragsabend mit Prof. Dr. Walter H. Pehle (Frankfurt)
Lektor der “Schwarzen Reihe” im S. Fischer Verlag
Über Ernst Klee.
Einführung zum Film: ” Ärzte ohne Gewissen. Menschenversuche im 3. Reich” Dokumentation Ernst Klee, 1996
Vortragsreihe zum 70. Jahrestag der Befreiung des KL Auschwitz

Photographie/Copyright: Judith Haman